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HubSpot Release-Preview

Smart CRM: Die wichtigsten HubSpot-Neuheiten (Herbst) – unsere Preview

Veröffentlicht am 15. September 2025 · 4 Min. Lesezeit · Agnieszka Sobala

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HubSpot macht das CRM sichtbarer, schlauer und eigenständiger. Drei Highlights stechen dabei heraus: flexible CRM-Ansichten, Self-Generating CRM Data und Smart Insights.

Zusätzlich kommt das Smart CRM künftig als Standalone-Produkt – unabhängig von Marketing, Sales oder Service Hub. Was hinter den Neuheiten steckt und wo sie in der Praxis den größten Hebel haben, zeigt unsere Preview.

Flexible CRM-Ansichten: Daten so sehen, wie Ihr Team arbeitet

Neu ist die Möglichkeit, ein und dieselbe Kundenbasis in verschiedenen Formaten darzustellen: als Tabelle, Chart, Board oder Timeline. Der Vertrieb sieht Pipeline-Flows, das Marketing Konversions-Funnels, der Service Case-Trends – ohne separate Dateninseln.

Wichtig ist das, weil rigide Listenansichten bremsen: Wichtige Muster bleiben in Tabellen oft unsichtbar. Visualisierungen lassen Trends sofort erkennen – Entscheidungen fallen schneller. Bisher gab es starre Listen plus Filter; ab dem Release wechseln Sie per Klick zwischen Tabelle, Chart, Board und Timeline. Der Mehrwert in der Praxis:

  • Schneller erkennen: Bottlenecks im Sales-Prozess, Drop-offs in Funnels, Support-Spitzen.
  • Gemeinsame Wahrheit: ein Datensatz, unterschiedliche Sichten pro Team – weniger Abstimmungsaufwand.

Consultant-Tipp: Starten Sie mit drei Standard-Sichten – „Lead-zu-MQL-Funnel“, „Pipeline-Momentum“ und „Offene Tickets nach Dringlichkeit“ – und verfeinern Sie danach iterativ.

Self-Generating CRM Data: Datensätze füllen sich selbst

Kontakte und Unternehmen werden automatisch angereichert – durch HubSpots Datenbasis, AI Smart Properties und Konversations-Insights aus E-Mails, Calls und Meetings.

Manuelle Pflege kostet Zeit und veraltet schnell. Relevantes Wissen steckt bereits in Gesprächen – und wird jetzt strukturiert ins CRM übernommen. Galt bisher „das CRM weiß nur, was jemand einträgt“, aktualisiert sich der Kontext künftig automatisch in nahezu Echtzeit – ohne zusätzliche Tools. In der Praxis bedeutet das:

  • Weniger Admin, mehr Zeit für Beziehung und Abschluss.
  • Schnellere Personalisierung in Marketing-Automationen und Sales-Sequenzen.
  • Stabile Datenqualität beim Skalieren – weniger Stale Data.

Consultant-Tipp: Definieren Sie vorab Must-have-Felder (z. B. Branchen-Spezifika, Kaufzeitfenster) und prüfen Sie nach dem Rollout, welche Smart Properties die manuelle Pflege ersetzen.

Smart Insights: Das CRM meldet sich, wenn es zählt

Statt Reports zu „jagen“, kommen relevante Hinweise künftig proaktiv dorthin, wo Teams arbeiten. Bisher bedeutete das manuelles Prüfen vieler Quellen; ab dem Release analysiert HubSpot kontinuierlich und liefert konkrete Handlungsempfehlungen.

In der Praxis heißt das: Früherkennung von Churn-Risiken, Deal-Stagnation und Datenlücken – und Zeitgewinn, weil weniger Analyse- und mehr Umsetzungszeit bleibt. Drei neue Bausteine machen das möglich:

  • AI Catch-Up Cards auf Datensätzen: Stimmungswechsel, fehlende Infos, Next Best Actions.
  • Smart Digest: Benachrichtigungen bei Leistungs- und Trendänderungen.
  • Column Insights per Rechtsklick: Erklärungen zu Mustern direkt in der Spalte.

Consultant-Tipp: Legen Sie Alert-Schwellen fest (z. B. „keine Antwort in 7 Tagen“ bei späten Deal-Phasen) – so bleibt die Signal-to-Noise-Ratio hoch.

Smart CRM als Standalone: Neues Einstiegsmodell

Das Smart CRM ist künftig auch separat buchbar – unabhängig von einzelnen Hubs. Gleichzeitig bleibt es beim bekannten Modell: Wer etwa Marketing Hub Professional kauft, erhält das Smart CRM weiterhin inklusive.

Wichtig ist das für Teams, die „nur CRM“ brauchen: für den Mittelstand, der HubSpot testen will, ohne direkt einen Hub zu lizenzieren, und für Unternehmen, die ein klassisches CRM ablösen und schrittweise ausbauen wollen. Sie starten schlank und rüsten später Hubs nach. Überblicksartig sind zwei Stufen angekündigt:

  • Smart CRM Professional (Core Seats)
  • Smart CRM Enterprise (Core Seats)

Preise und Verfügbarkeit bleiben je Region vorbehalten – Details stehen zum Release im offiziellen Katalog.

Konkrete Use-Cases (schnell umsetzbar)

  • Lead-Management: automatisch angereicherte Leads plus Funnel-Charts → schnelleres Qualifizieren.
  • Account-Health: Catch-Up Cards signalisieren Sentiment-Wechsel → das Account-Management greift proaktiv ein.
  • Sales-Enablement: Column Insights erklären Muster in „Won vs. Lost“ → Fokus auf die Plays, die wirken.
  • Service: Board-Sicht mit Priorisierung plus Smart Digest bei Anstieg von „High Urgency“ → SLAs halten.

Unser Fazit (kurz & ehrlich)

HubSpot schließt die Lücke zwischen Daten und Handeln: weniger Pflege, mehr Wirkung. Der Standalone-Weg macht den Einstieg niedrigschwellig – ideal für CRM-Replacements und Scale-ups.

Gern zeigen wir Ihnen in 30 Minuten, welche drei Features bei Ihnen den größten Hebel haben und wie Sie sie sauber einführen – vom HubSpot Health Check über Implementierung und Enablement bis zu Managed Services.

Ursprünglich veröffentlicht auf blog.factory42.com

Über die Autorin

Agnieszka Sobala

HubSpot Consultant, factory42

Agi ist HubSpot Consultant bei factory42 und verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung mit HubSpot, insbesondere in den Bereichen SaaS Sales, Marketing Automation und Product-Led Growth. Sie liebt es, komplexe Automationen und Workflows zu erstellen, um Prozesse effizienter zu gestalten und das volle Potenzial von HubSpot auszuschöpfen.

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