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Agiles Projektmanagement

Scrum und Salesforce: Erfolgreiche Projekte mit agilen Methoden

Veröffentlicht am 28. Oktober 2024 · 3 Min. Lesezeit · Sabine Seichter

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In unserem letzten Lunch & Learn haben wir uns mit einem spannenden Thema beschäftigt: dem Einsatz von Scrum in Salesforce-Projekten. Diese agile Projektmanagement-Methode ist aus unserer Sicht perfekt für die dynamische Plattform Salesforce geeignet – wir stellen Ihnen die Vorteile und Herangehensweisen dieser Methodik vor.

Was ist Scrum und warum passt es zu Salesforce?

Scrum ist eine agile Methode, die es ermöglicht, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, während ein Projekt Schritt für Schritt voranschreitet. Der große Vorteil von Scrum: Anstatt zu Beginn jedes Detail eines Projektes festzulegen, werden in kurzen Sprints neue Funktionen entwickelt und schnell bereitgestellt. Das ist besonders wertvoll, wenn man wie bei Salesforce mit einer flexiblen Plattform arbeitet, die oft kundenspezifisch angepasst wird. So können Änderungen oder neue Anforderungen direkt im nächsten Sprint berücksichtigt werden.

Kontinuierliche Weiterentwicklung statt starrem Projektplan

Ein typisches Merkmal von Salesforce-Projekten ist, dass sie oft nicht nach einem klassischen „Wasserfall-Modell“ umgesetzt werden. Statt einmalig ein großes Ziel zu verfolgen, gibt es kontinuierlich Verbesserungen und Erweiterungen. Scrum unterstützt genau diese kontinuierliche Weiterentwicklung: Es erlaubt, in regelmäßigen Abständen Funktionen zu liefern und gleichzeitig auf das Feedback der Anwender einzugehen.

Der Scrum-Prozess in Salesforce-Projekten

Diese Elemente und Rollen tragen den Scrum-Prozess in Salesforce-Projekten:

  • Sprints: Sie sind das Herzstück von Scrum. In Zeiträumen von zwei bis vier Wochen (je nach Projekt) werden bestimmte Aufgaben erledigt und neue Funktionen implementiert.
  • Daily Meetings: Tägliche kurze Abstimmungen (ca. 15 Minuten) helfen, Hindernisse frühzeitig zu erkennen und die Zusammenarbeit im Team effizient zu gestalten.
  • Refinement: Beim Refinement werden Anforderungen klar definiert, sodass das Team optimal weiterarbeiten kann.
  • Review: Die neu entwickelten Funktionen werden am Ende des Sprints den Endanwendern vorgestellt, um Feedback einzuholen und sie über den Projektfortschritt zu informieren.
  • Retrospektive: Hier wird gemeinsam im Team reflektiert, was gut funktioniert hat und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.
  • Product Owner: Diese Rolle ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die entwickelten Funktionen den Anforderungen des Business entsprechen. Der Product Owner sorgt für den Austausch zwischen den Anwendern und dem Entwicklungsteam.
  • Scrum Master: Ein Scrum Master unterstützt das Team dabei, den Scrum-Prozess einzuhalten, und sorgt dafür, dass Hindernisse beseitigt werden.

Der hybride Ansatz: Agilität trifft Struktur

In vielen Projekten kombinieren wir den agilen Ansatz mit einer strukturierten Vorbereitungsphase. Vor jedem Sprint gibt es eine Konzeption, in der Leitplanken und grundlegende Ziele definiert werden. So hat das Team klare Vorgaben, kann aber in den Sprints flexibel und iterativ an den Details arbeiten.

Warum Scrum so gut zu Salesforce passt

Salesforce ist eine flexible Plattform, die vor allem für kundenzentrierte Prozesse wie Vertrieb und Kundenservice eingesetzt wird. Hier ist es besonders wichtig, schnell auf neue Anforderungen zu reagieren und Innovationen rasch einzuführen. Mit Scrum lässt sich genau das erreichen: Sprints ermöglichen es, in kurzer Zeit sichtbare Ergebnisse zu liefern, die dann sofort von den Anwendern genutzt werden.

Fazit

Scrum und Salesforce sind ein perfektes Duo, um Projekte agil und effizient umzusetzen. Durch die regelmäßige Bereitstellung neuer Funktionen, das Einholen von Nutzerfeedback und die Flexibilität des Scrum-Prozesses können Unternehmen ihre Salesforce-Umgebung kontinuierlich verbessern und optimal an ihre Bedürfnisse anpassen.

Das nächste Lunch & Learn im November widmet sich der Frage „Wie halte ich meine Salesforce-Organisation gesund?“ – über den LinkedIn-Newsletter von factory42 bleiben Sie zu den aktuellen Lunch-&-Learn-Themen auf dem Laufenden.

Ursprünglich veröffentlicht auf blog.factory42.com

Über die Autorin

Sabine Seichter

Senior Consultant, factory42

Als Senior Consultant bei der factory42 ist Sabine zuständig für die Implementierung der Salesforce Sales-, Service- und Marketing-Cloud. Ihr größtes Kapital ist ihre mehrjährige Erfahrung im operativen Marketing und Vertrieb – dadurch kennt sie die typischen Herausforderungen und Abläufe der Kunden. In Kundenprojekten verbindet sie ihr Prozess-Know-how mit dem Wissen über fachliche Abläufe und umfassender Erfahrung in der Konfiguration und Nutzung der Salesforce Clouds. Besonders wichtig ist ihr, konkrete Optimierungspotenziale in den Prozessen zu erkennen und mit Hilfe von Salesforce auszuschöpfen – für unmittelbare Zeitersparnis, bessere Informationsverfügbarkeit und qualitativ hochwertige Prozesse.

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