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HubSpot Praxistipps

5 praktische HubSpot-Hacks, die in keinem Portal fehlen sollten

Veröffentlicht am 29. April 2025 · 4 Min. Lesezeit · Agnieszka Sobala

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Egal ob kleines Team oder großes Unternehmen – viele HubSpot-Portale wachsen schnell, werden komplex und irgendwann unübersichtlich. Unvollständige Daten, inaktive Kontakte oder fehlende Automatisierungen schleichen sich ein und sorgen dafür, dass das CRM nicht mehr das tut, was es soll: Effizienz schaffen.

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen fünf einfache, aber wirkungsvolle Hacks, die jedes HubSpot-Portal haben sollte. Sie sorgen für bessere Datenqualität, mehr Automatisierung und machen Ihr Team deutlich handlungsfähiger. Und das Beste: Sie lassen sich in wenigen Minuten umsetzen.

1. Klare Naming Conventions einführen

Was am Anfang noch überschaubar ist, wird schnell chaotisch: Listen heißen plötzlich „Test_01“, Workflows „Willkommensflow final FINAL“ und E-Mails „Newsletter März oder April?“. Ohne klare Namensregeln leidet die Übersicht – vor allem, wenn mehrere Personen im Portal arbeiten.

So setzen Sie es um:

  • Definieren Sie eine einheitliche Struktur für interne Namen, z. B. [Abteilung] – [Projekt] – [Typ] – [Beschreibung], etwa „Marketing – Webinare – Workflow – Follow-up 2024“.
  • Nutzen Sie Präfixe wie „TEST“ oder „ARCHIV“, um alte oder inaktive Objekte zu kennzeichnen.
  • Dokumentieren Sie die Regeln an einem zentralen Ort, z. B. im HubSpot-Playbook oder in Confluence.

Das klingt zunächst nach extra Aufwand, spart auf lange Sicht aber enorm viel Zeit – weil Sie und Ihr Team Inhalte schneller finden und einordnen. Und wer das sauber aufsetzt, wird intern ganz schnell zum CRM-Superheld. Tipp: Für komplexere Strukturen können Sie einen einfachen Naming-Generator in Excel oder Google Sheets bauen – so hilft das Team-Template dabei, jedes Mal den richtigen Namen zu finden, ganz ohne Rätselraten.

2. Datenhygiene-Workflow: Bounces und Unsubscribes automatisch auf „Nicht-Marketingkontakte“ setzen

Kontakte, die nicht mehr erreichbar sind oder sich abgemeldet haben, gehören nicht mehr in Ihre Marketing-Segmente. Sie belasten das Marketing-Kontakt-Kontingent und verfälschen die Performance-Metriken. So setzen Sie es um:

  1. Erstellen Sie einen kontaktbasierten Workflow.
  2. Trigger: „Grund für Hard Bounce der E-Mail ist bekannt“ oder „E-Mail-Abonnement wurde abgemeldet“ (konkretes Abonnement auswählen). Optional ergänzen Sie weitere Trigger, etwa Blacklist-Kontakte, ausgeschiedene Mitarbeiter oder Abrechnungskontakte – Personen oder Stellen, die im Zusammenhang mit einer Rechnung als Ansprechpartner fungieren.
  3. Aktion: „Kontaktstatus auf Nicht-Marketing setzen“.
  4. Aktivieren Sie die Wiederaufnahme.

Der Effekt: saubere Kontaktlisten, bessere KPIs und kein verschwendetes Marketingvolumen mehr.

3. Datenhygiene-Listen für regelmäßige Datenpflege

Wenn Sie Ihr CRM langfristig sauber halten wollen, brauchen Sie einen klaren Blick auf veraltete oder unvollständige Datensätze. Genau hier helfen dynamische, aktive Listen. Nützliche Beispiele:

  • Sehr alte Kontakte ohne Aktivität
  • Kontakte ohne Aktivität in den letzten X Monaten
  • Kontakte ohne E-Mail-Adresse
  • Gebouncte oder abgemeldete Kontakte

Tipp: Nutzen Sie diese Listen für quartalsweise Cleanup-Runden – etwa mit einer aktiven Liste für die regelmäßige Bereinigung inaktiver Kontakte.

4. Workflow-Hack: Unternehmensname ins Kontaktobjekt kopieren

Der Klassiker: Ich habe noch kein HubSpot-Portal ohne diese einfache Automatisierung gesehen.

Viele Reports oder Tools greifen auf Kontaktfelder zu – und zeigen den Unternehmensnamen nicht an, wenn er nur im Unternehmensobjekt gespeichert ist. Dieser kleine Workflow sorgt für Konsistenz. So geht’s:

  1. Erstellen Sie einen kontaktbasierten Workflow.
  2. Trigger: „Primäres zugeordnetes Unternehmen ist bekannt“.
  3. Aktion: „Eigenschaftswert kopieren“ – vom Unternehmensnamen (Unternehmen) zum Unternehmensnamen (Kontakt).
  4. Aktivieren Sie die Wiederaufnahme.

Tipp: Sie können weitere unternehmensspezifische Eigenschaften hinzufügen, z. B. Branche oder Unternehmensgröße, falls diese für die Segmentierung relevant sind.

5. Data-Hygiene-Dashboard

Wie viele Ihrer Kontakte haben keinen Owner? Oder wie viele Deals haben keinen zugewiesenen Entscheider? Solche Lücken bleiben oft lange unentdeckt – bis sie stören. Dashboards helfen, sie frühzeitig zu erkennen. So erstellen Sie Ihr Datenhygiene-Dashboard:

  • Erstellen Sie Berichte mit Filtern wie „Jobtitel ist unbekannt“, „Zuständiger Mitarbeiter ist unbekannt“, „Branche fehlt“ oder „Deal hat keine zugewiesene Kontaktperson“.
  • Führen Sie alle Berichte in einem zentralen Dashboard zusammen.
  • Prüfen Sie regelmäßig – oder setzen Sie sich einen Reminder.

Tipp: Kombinieren Sie das Dashboard mit Datenpflege-Workflows oder teilen Sie es mit dem Vertriebsteam.

Fazit: Kleine Hacks, große Wirkung

Diese fünf Hacks sind keine komplexen Power-User-Tricks, sondern die Basics, die den Unterschied machen. Sie helfen Ihnen, Ihr HubSpot-Portal übersichtlich, die Daten sauber und das Team reaktionsschnell zu halten.

Einmal eingerichtet, laufen sie fast wie von selbst – und geben Ihrem Team den nötigen Vorsprung im Alltag. Wenn Sie Hilfe beim Einrichten brauchen oder Ihr HubSpot-Setup analysieren lassen möchten, ist ein HubSpot Health-Check ein guter Startpunkt.

Ursprünglich veröffentlicht auf blog.factory42.com

Über die Autorin

Agnieszka Sobala

HubSpot Consultant, factory42

Agi ist HubSpot Consultant bei factory42 und verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung mit HubSpot, insbesondere in den Bereichen SaaS Sales, Marketing Automation und Product-Led Growth. Sie liebt es, komplexe Automationen und Workflows zu erstellen, um Prozesse effizienter zu gestalten und das volle Potenzial von HubSpot auszuschöpfen.

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